Computertomographie |
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Prinzip
Die Computertomographie stellt einen ganz großen Fortschritt gegenüber dem konventionellen Röntgen dar. Sie ermöglicht schichtweise mittels Röntgenstrahlen eine Darstellung des kompletten Körperquerschnitts, überwiegend frei von Luft und Knochenüberlagerungen. Die Schichttechnik ermöglicht unter Zuhilfenahme des Computers sehr geringe Dichteunterschiede in den Organen selbst und zwischen den einzelnen Organen zu erkennen.
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Die CT liefert von nahezu allen Körperregionen und Geweben gute Aufnahmen zur Erkennung von Krankheiten. Anwendungsbereiche sind: Diagnostik von Krebserkrankung, Darstellung des Gehirns sowie des Brust- und Bauchraumes und der Beckenorgane. Auch Herde in der Bauchspeicheldrüse, im hinteren Bauchraum, in den Nieren und im Becken lassen sich mit hoher Treffsicherheit erkennen. Besonders gut einsetzbar ist die CT-Technik auch zur Beurteilung der Wirbelsäule und zur Erkennung von Bandscheibenschäden.
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Untersuchungsablauf beim Spiral-CT
Bei der Untersuchung liegt man auf einer bequemen Liege, die sich kontinuierlich durch einen
ca. 71 cm weiten offenen Ring bewegt. Wegen des offenen Ringes eignet sich das Verfahren auch gut bei Patienten mit Platzangst. Während der gesamten Untersuchung befindet sich entweder der Arzt oder die Röntgenassistentin in Ihrer Nähe. Außerdem können wir Sie zusätzlich über eine Videokamera sehen und mittels eines Lautsprechers hören. Die Untersuchungszeit für eine Aufnahmeserie beträgt wenige Sekunden, die gesamte Untersuchungszeit mit Nachbearbeitung am Computer ca. 15-20 Minuten.
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Bei einigen Untersuchungen, besonders des Abdomens und der Lunge, ist es notwendig, Ihnen ein Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Damit können wir die Durchblutung verschiedener Strukturen besser unterscheiden und normales Gewebe von Tumoren differenzieren. Das Kontrastmittel ist jodhaltig und in der Regel gut verträglich. Es verteilt sich rasch im Blutkreislauf, ist nicht radioaktiv und wird innerhalb weniger Stunden mit dem Urin vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden.
Wichtig ist, daß bei Jodallergien und bei Schilddrüsenüberfunktion kein Kontrastmittel verabreicht werden darf.
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| Vorbereitung
Zu Untersuchungen der Lunge, des Bauchraumes und des Kopfes müssen Sie mindestens zwei Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben, da wir Ihnen bei diesen Untersuchungen Kontrastmittel verabreichen müssen, bei der Untersuchung des Bauchraumes muß ca. 1-1,5 Stunden vor der Untersuchung Kontrastmittel getrunken werden, um die Darmstrukturen gut erkennen zu können. Sie werden gebeten, vor der Untersuchung einen Fragebogen auszufüllen.
Seit einiger Zeit besteht auch bei uns die Möglichkeit, Punktionen unklarer Befunde vorzunehmen.
Hierbei wird mit einer sehr dünnen Nadel eine unklare Struktur unter CT-Kontrolle direkt punktiert und das gewonnene Gewebe zur weiteren zytologischen Begutachtung geschickt. Nach einer Punktion müssen Sie noch einigie Stunden zur Beobachtung im Gebäude des Krankenhauses bleiben. Bei Überfunktion der Schilddrüse und Kontrastmittelallergie darf diese Untersuchung nur ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.
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| Nachteile der Computertomographie
Die Computertomographie ist bei Gelenken nur dann geeignet, wenn es ausschließlich um die Beurteilung des Knochens geht. (Für die Darstellung von Gelenken ist die Kernspintomographie besser). Die CT ist mit einer Strahlenbelastung verbunden, die etwas höher ist als beim konventionellen Röntgen.
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| Terminvereinbarung
Zu dieser Untersuchung müssen Sie bitte in unserer Praxis einen Termin vereinbaren. Bei Notfällen sind auch kurzfristige Termine möglich.
Die Untersuchung wird von uns in Kooperation mit dem St.Hedwigkrankenhaus in Berlin-Mitte, Große Hamburger Str. 5-11, Nähe Hackescher Markt, in der dortigen Röntgenabteilung durchgeführt.
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| Fahrverbindung
S1, S2 Oranienburger Straße, S3, S5, S7 Hackescher Markt,
U8 und Tram 1, 2, 3, 4, 5, 13 Weinmeister Straße, Tram 1 und 13 Monbijouplatz.
Wenn Sie mit dem Auto kommen, stehen auf dem Gelände des Krankenhauses, Einfahrt Krausnickstraße, Parkplätze zur Verfügung.
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