Konventionelles Röntgen

Prinzip
Das sogenannte Röntgen basiert auf der Anwendung von Röntgenstrahlen. Das sind elektromagnetische Schwingungen sehr kleiner Wellenlänge, die sich gradlinig mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen und auf ihrem Weg je nach Dicke und Dichte der durchstrahlten Objekte geschwächt werden.
Sie werden auf einer photographischen Platte (Röntgenbild) abgebildet , wobei sich die strahlenundurchlässigen Gebilde (z.B. Knochen) hell darstellen, während strahlungsdurchlässige Teile (z.B. lufthaltige Lunge) schwarz erscheinen.

Andere Organe geben je nach ihrer Dichte oder ihrem Luftgehalt mehr oder weniger intensive Schatten. Flüssigkeiten in lufthaltigen Hohlräumen stellen sich mit horizontaler oberer Begrenzung dar, sog. Spiegelbildung. Diese Untersuchungen sind mit einer Strahlenbelastung für den Körper verbunden, die jedoch aufgrund sensibler Untersuchungsgeräte in den letzten Jahren deutlich reduziert werden konnten, z.B. durch Verstärkerfolien.


Anwendung
Diese Untersuchungsmethode eignet sich gut zur Abbildung z.B. des Brustkorbes (Thorax), um Herz- und Lungenerkrankungen zu erkennen. Außerdem eignet sie sich hervorragend zur Abklärung von evtl. vorliegenden Knochenbrüchen. Auch entzündliche und degenerative (arthrotische) Veränderungen lassen sich sehr gut erkennen, ebenso knöcherne Veränderungen bei Tumorerkrankungen.

Vorbereitung
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich

Terminvereinbarung
Eine Terminvereinbarung ist ebenfalls nicht erforderlich


Pfeil      Pfeil
zur Übersicht      Seitenanfang



Speiseröhre (Ösophagus) - Magen - Dünndarm - Kontrastmittel- Passage

Prinzip
Es handelt sich hierbei um eine Untersuchung zur Kontrolle von Funktionsabläufen der inneren Verdauungsorgane (Speiseröhre, Magen, Dünndarm). Für die Magenuntersuchung, die kombiniert mit der Speiseröhrenuntersuchung ist, bekommen Sie eine definierte Menge flüssigen Kontrastbrei zu trinken. Dieser Brei legt sich an die Wand der Speiseröhre bzw. des Magens. Anschließend wird ein Brausepulver verabreicht, das zu einer Gasentwicklung führt, so daß diese beiden Organe dann im Röntgenbild in Doppelkontrasttechnik dargestellt werden können.
Meistens muß vor der Untersuchung zur Entspannung des Magens ein Medikament in die Armvene gespritzt werden (Buscopan). Danach kann manchmal eine gewisse Müdigkeit auftreten. Bei Fragestellungen, die den Dünndarm betreffen, wird der Kontrastbrei noch mit einem leichten Abführmittel verdünnt. Danach wird der Transport durch den Dünndarm bis zum Eingang in den Dickdarm mit mehreren einzelnen Röntgenaufnahmen verfolgt. Dies kann mitunter mehrere Stunden dauern.

Anwendung
Darstellung der gesamten Speiseröhre, des Magens und des Dünndarms bis zum Eingang in den Dickdarm insbesondere der Schleimhaut zum Ausschluß eines entzündlichen oder bösartigen Prozesses. Zusätzlich ist es möglich, auch die Beweglichkeit zu beurteilen, z.B. bei Schluckstörungen und Transportstörungen des Kontrastbreis.

Vorbereitung
12 Stunden vor der Untersuchung soll nichts mehr gegessen und getrunken werden. Auch das Rauchen ist verboten, da es sonst zu einer Überproduktion von Magenflüssigkeit kommt. Deshalb wird die Untersuchung vorzugsweise am frühen Vormittag durchgeführt.


Terminvereinbarung
Wir bitten zu dieser Untersuchung mit uns einen Termin zu vereinbaren.


Pfeil      Pfeil
zur Übersicht      Seitenanfang



Colonkontrasteinlauf

Prinzip
Beim Colon-Kontrasteinlauf wird der Dickdarm untersucht. Hierzu wird ein Einlauf von dünnflüssigem Bariumbrei über ein weiches Rohr in den After eingebracht. Das Kontrastmittel legt sich an die Wand des Dickdarms an. Um den normalerweise enggestellten Darm zur besseren Darstellung aufzuweiten, wird zusätzlich etwas Luft insuffliert.
Der Dickdarm ist dann im Röntgenbild sehr genau darstellbar (Doppelkontrastmethode). Meistens muß vor der Untersuchung zur Entspannung des Darms ein Medikament in die Armvene gespritzt werden (Buscopan). Danach kann manchmal eine gewisse Müdigkeit auftreten.


Vorteil der Methode
Darstellung des gesamten Dickdarms. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und weniger belastend als eine Darmspiegelung.

Nachteile der Methode
Darstellung des Darmes mittels Röntgenstrahlen. Wenn bei der Untersuchung ein auffälliger Befund entdeckt wird, kann hiervon keine Gewebeprobe entnommen werden. Hierzu muß dann zusätzlich eine Dickdarmspiegelung erfolgen.


Vorbereitung
Zur Untersuchung benötigen Sie eine ca. 2-tägige Vorbereitung, die wir Ihnen auf einem gesonderten Vorbereitungsblatt vorstellen. Zur Darmreinigung muß ein spezielles Abführmittel mit viel Flüssigkeit eingenommen werden. Für dieses Mittel bekommen Sie von uns ein entsprechendes Rezept, das Sie bei der Apotheke einreichen. 12 Stunden vor der Untersuchung darf nichts mehr gegessen werden. Die Untersuchung führen wir meist am frühen Vormittag durch. Kurz vor der Untersuchung wird zur Entspannung des Dickdarmes eine Buscopanspritze verabreicht (Kontraindikation Glaukom).


Terminvereinbarung
Wir bitten zu dieser Untersuchung mit uns einen Termin zu vereinbaren. Wegen der notwendigen Darmreinigung muß diese Anmeldung einige Tage im voraus erfolgen.



Pfeil      Pfeil
zur Übersicht      Seitenanfang



Urographie (Darstellung der Nieren, Harnleiter und Harnblase mittels Röntgenaufnahmen)

Prinzip
Bei sonographisch nachgewiesenen Nierenveränderungen (z. B. eine Nierenstauung und/oder Verdacht auf Nierensteine) ist es manchmal notwendig, eine Nierenkontrastdarstellung durchzuführen und den Abfluss bis in die Harnblase zu verfolgen.

Methode
Für die Untersuchung wird ein jodhaltiges, wasserlösliches Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Dieses Kontrastmittel wird über die Nieren durch die Harnleiter in die Harnblase ausgeschieden. Der Verlauf des Kontrastmittels wird über einzelne konventionelle Röntgenaufnahmen über einen Zeitraum von 30 Minuten verfolgt. Dadurch kann man genau das Nierenbecken, die Harnleiter und die Blase darstellen.


Vorbereitung
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht unbedingt notwendig. Es empfiehlt sich jedoch wegen möglicher Darmgasentwicklung zwei Stunden vor der Untersuchung nichts zu essen.
Bei Patienten mit Jodallergie und mit einer Überfunktion der Schilddrüse sollte diese Untersuchung nicht durchgeführt werden.


Terminvereinbarung
Bitte vereinbaren Sie für die Untersuchung einen Termin.


Pfeil      Pfeil
zur Übersicht      Seitenanfang



Phlebographie (Darstellung der Venen)

Prinzip
Die Phlebographie ist eine Untersuchung der Bein- bzw. Armvenen, bei der jodhaltiges Kontrastmittel in eine Fuß-oder Handrückenvene gespritzt wird, um den Verlauf der Venen mittels konventionellen Röntgenaufnahmen und Durchleuchtung zu verfolgen. Diese Untersuchung wird für jedes Bein oder jeden Arm getrennt durchgeführt und dauert in der Regel 10-15 Minuten. Hierbei können die Venen und ihre Klappen sehr gut dargestellt und Blutgerinnsel (Thrombosen) sicher erkannt werden. Auch ist es möglich vor einer evtl. Krampfaderoperation den Verlauf und den Ursprung der Krampfadern darzustellen.




Vorbereitung
Wegen der Kontrastmittelgabe empfiehlt es sich, ca. zwei Stunden vor der Untersuchung nichts zu essen.
Auch sollte vorher eine Schilddrüsenüberfunktion und eine Kontrastmittelallergie abgeklärt werden.


Terminvereinbarung
Eine Voranmeldung sollte nach Möglichkeit erfolgen, Termin. In akuten Notfällen wird die Untersuchung jederzeit durchgeführt.


Pfeil      Pfeil
zur Übersicht      Seitenanfang

[startseite] [röntgen] [computertomographie] [mammographie] [osteodensitometrie] [nuklearmedizin] [gelenktherapie
[MRT] [schmerztherapie] [ultraschall] [standort] [kontakt]





© Röntgen-Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis