Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)



Prinzip
Die Osteodensitometrie dient zur Beurteilung zur Knochendichte. Sie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose.
Diese Krankheit zeichnet sich durch eine niedrige Knochenmasse, Störungen der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit daraus folgender erhöhter Knochenbrüchigkeit und steigendem Frakturrisiko aus.
Entstehen kann die Osteoporose durch mangelnde Bewegung, z.B. durch Lähmungen, Fehlernährung, Stoffwechselstörungen oder auch, besonders bei Frauen, im Alter. Bei Frauen ist vor allen Dingen die Wirbelsäule betroffen, bei Männern häufiger die Extremitäten.
Um eine Therapie einleiten oder steuern zu können, benötigt man Zahlenwerte, damit das Ausmaß der Minderung der Knochendichte und vor allen Dingen das Frakturrisiko beurteilt werden kann. Auch um Vergleichswerte unter Therapie zu bekommen. Diese Zahlenwerte stellen den Vergleich zu einem normalen Bevölkerungsdurchschnitt dar.

Methode
Bei den Messungen wählt man Bereiche, die nicht von anderen Knochenabschnitten überlagert sind: z.B. die Lendenwirbelsäule, den Oberschenkelhals oder das Handgelenk.
Hierzu gibt es zwei Verfahren:
Doppelenergie-Photonen-Absorptionsmethode (DPX/DXA) Hier tastet ein schwacher Röntgenstrahl die Lendenwirbelsäule (LWS) oder den Oberschenkelhals mäanderförmig ab. Die Strahlenbelastung ist sehr gering. Allerdings können bei starken Abnutzungserscheinungen oder Verkrümmung der LWS falsch hohe Werte gemessen werden. Deshalb wird dann zusätzlich der Oberschenkelhals gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 15 Minuten.


Computertomographische Knochendichtemessung (QTX) Diese Methode ist etwas aufwendiger, sie erfolgt am Computertomographen. Hierbei ist es aber möglich, die Knochendichte sehr genau an einem Lendenwirbelkörper zu beurteilen. Es wird ausschließlich die Dichte der bei Osteoporose anfälligeren inneren Abschnitte des Knochens gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 10 Minuten. Allerdings ist hierbei die Strahlenbelastung höher als bei der anderen Methode. Fragebogen

Anmerkung
Im Rahmen der Vorsorge können wir die Osteodensitometrie auch als IGeL-Leistung (individuelle Gesundheitsleistung) durchführen, d.h. die gesetzliche Krankenkasse kommt dann nicht für die Kosten auf und Sie bekommen von uns die Kosten direkt in Rechnung gestellt, diese betragen 40,- Euro.

Terminvergabe
Ein Termin sollte vorher unbedingt mit unserer Anmeldung vereinbart werden.


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