Ultraschalluntersuchung (Sonographie)

Prinzip
Der Ultraschall bezeichnet Schallwellen, deren Frequenz weit oberhalb oder jenseits der Hörschwelle liegt, die also vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden. Diese Ultraschallwellen werden über einen Schallkopf in den Körper von verschiedenen Geweben in unterschiedlichem Ausmaß "verschluckt" oder zurückgeworfen.
Aus der Differenz von in den Körper gesendeten und zurückgeworfenen Schallwellen, die wieder im Schallkopf ankommen, kann ein Computer Bilder errechnen, die in unterschiedlichen Graustufen die "Schalldichte" der unter dem Schallkopf liegenden Gewebe darstellen. Diese Umsetzung von Schall in Bilder nennt man Sonographie, was soviel bedeutet wie "zeichnen" oder "schreiben mit Schall".



Methode
Die Sonographie ist mit keinerlei Strahlenbelastung verbunden, so dass jederzeit und ständig die Organe untersucht werden können. Hierbei werden insbesondere die Form, Lage, Größe und Beschaffenheit der Organe beurteilt. Diese Untersuchungstechnik funktioniert überall da gut, wo viele Weichteile und keine Knochen im Weg sind. Besonders gut lassen sich die Leber, Milz, Nieren und die Gallenblase darstellen z.B. zum Ausschluß bzw. Nachweis von bösartigen Veränderungen in der Leber und Milz, zum Nachweis von Gallen- oder auch Nierensteinen.

Auch die Bauchspeicheldrüse ist sonographisch darstellbar, sie ist aber oft von Darmgasen überlagert, so dass es notwendig ist, für diese Untersuchung nüchtern zu sein. Aber auch im Bereich der Halsweichteile, der Speicheldrüsen und besonders der Schilddrüse ist die Sonographie sehr aussagekräftig. Insbesondere hier bei Verdacht auf Knoten. Der sog. Brustultraschall liefert zusammen mit der Mammographie eine hohe Treffsicherkeit zur Erkennung von Brustkrebs. Er kommt besonders bei dichtem Drüsengewebe zum Einsatz.

Vorbereitung
Bei der Untersuchung des Bauchraumes sollte man in der Regel nüchtern sein und 24 Stunden vorher keine blähenden Speisen eingenommen haben, damit die Gallenblase gut zur Darstellung kommt und die Darmgase nicht die Bildqualität beeinträchtigen.

Terminvereinbarung
Ein Termin sollte nach Möglichkeit mit unserer Anmeldung vereinbart werden.


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Feinnadelpunktion

Prinzip
Bei unklaren Gewebeveränderungen, z. B. in der Schilddrüse, kann es notwendig werden, eine zytologische Untersuchung anzuschließen. Hierzu wird mit Hilfe einer sehr dünnen Nadel aus dem verdächtigen Bezirk Gewebe entnommen. In der Spritze wird hierzu Unterdruck erzeugt, die Spritze wird vorsichtig bewegt, wodurch Zellen in die Nadel eingesaugt werden. Diese Zellen werden auf einem Glasplättchen ausgestrichen und in einer Spezialpraxis untersucht. Die Feinnadelpunktion wird bei uns an der Schilddrüse oder Brust mittels Ultraschallkontrolle durchgeführt. Bei gut tastbaren Veränderungen kann sie direkt erfolgen. Zusätzlich besteht bei uns die Möglichkeit, CT-gestützte Feinnadelpunktionen durchzuführen, wobei die Nadel unter Computerkontrolle in den unklaren Bezirk vorgeschoben wird.

Vorteile der Methode
Durch Entnahme von Gewebezellen kann in vielen Fällen eine unnötige Operation erspart werden.

Vorbereitung
Bei Probeentnahmen aus dem Bauchraum bzw. dem Thorax die unter computertomographischer Kontrolle durchgeführt werden, müssen Sie sechs Stunden vor der Entnahme der Probe nüchtern bleiben. Bei den anderen Punktionen aus der Brust oder Schilddrüse ist keine Vorbereitung notwendig.

Terminvereinbarung
Wir bitten Sie, zu dieser Untersuchung mit uns einen Termin zu vereinbaren.


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